[sueddeutsche.de]: Besteuert die Schwergewichte!

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Dazu hat ein Freund angemerkt: "Es geht nicht darum, etwas zu verbieten, was manche auch fordern. Aber es geht darum, die Kosten fürs Gemeinwesen ehrlicher ihren Verursachern in Rechnung zu stellen!"

Dem halte ich entgegen: Doch, es muss um das Verbieten gehen. Dringend und sofort.

Ist so ein SUV erst einmal in der Welt und in der Stadt, dann ist das Kind im Brunnen.

Ist das Auto gebaut, dann lassen sich die dadurch und in Folge verursachten Umweltschäden nicht mit ein bisschen mehr Steuern ungeschehen machen.

Auch entspannt sich weder die Parkplatz- noch die Verkehrssituation durch höhere Steuern. Nicht vorhandenen Platz kann man sich nicht erkaufen.

Auch wichtig: Es geht hier nicht um eine Neiddebatte und wer sich diese Boliden samt Steuer und Versicherung leisten kann.

Es geht darum, dass die Städte vor dem Verkehrskollaps und das Klima vor dem Wandel stehen.

Mit Vernunft und den sanften Druck auf den Geldbeutel, das hat noch nie zu Verbesserungen geführt.

Kultur

Mensch und Menschlichkeit?!

Geist - nachdenklich

Ich leb' jetzt seit knapp 50 Jahren in Deutschland. Habe von Kindesbeinen an jede Menge Freunde und Bekannte.

In ihren Pässen standen und stehen die unterschiedlichsten Nationalitäten. Türkisch, deutsch, jugoslawisch (später dann auch mazedonisch, serbisch, kroatisch), österreichisch, portugiesisch, thaiwanesisch und was weiß ich noch alles.

Sie bekennen zu unterschiedlichen Religionen. Christlich, muslimisch, buddhistisch oder sind Atheisten.

Sie haben unterschiedliche politische Ansichten. Die reichen von nonkonformistisch über ganz links bis weit ins bürgerlich Konservative.

Ich diskutiere mit ihnen, feiere, gehe mit ihnen einem Heben, arbeite mit ihnen zusammen.

Und ja, ich bin schon bedroht und körperlich angegangen worden. Und soll ich Euch sagen, von wem? Von Nazis und Besoffenen. Nie von Nationalitäten, Kulturen oder Religionen.

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