[wired.de]: Die Vereinten Nationen beraten über ein Verbot von Killer-Robotern

fahrrad-gluehbirne

Warum nur war ich mir bereits beim Lesen des Titels sicher, dass sich die USA gegen ein Verbot von Killer-Robotern aussprechen werden?

Vielleicht, weil von einem Land das stolz darauf ist, dass sich jeder bis an die Zähne bewaffnen kann einfach nichts anderes zu erwarten ist?

Weil eine ganze Nation - man möge mir die Verallgemeinerung nachsehen - davon überzeugt ist, es sei besser, Lehrer zu bewaffnen, als den Schülern das Waffentragen zu verbieten?

Die tatsächliche Antwort indes ist kaum weniger verstörend:
"Die USA weisen auch darauf hin, dass ein Verbot die potenziellen Vorteile autonomer Kriegsführung ebenfalls eindämmen würde"

Ganz nebenbei: Ich bin überzeugt, dass ein entsprechendes Verbot das Papier nicht wert ist, auf dem es geschrieben wird. Denn während der Bau einer Atombombe mit immensem Aufwand verbunden und damit recht gut kontrollierbar ist, wird in nicht allzu ferner Zeit jeder zweitklassige IT-Student mit einem Raspberry Pi und einem 3D Drucker in der Lage sein, autonome Tötungsmaschinen zu entwickeln.

Isar zwei

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

Atom in Dosen

Die Gewinne sind abgeschöpft, jetzt bleiben die Atomkraftwerke eine kostspielige Altlast für die Betreiber.

Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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