Kirin aus Japan

17.05.2019

Erstkontakt mit japanischem Bier. Also vor Ort in Osaka. Kann man trinken, hat allerdings einen Beigeschmack, undefinierbar, hat im Bier nichts zu suchen.

Die 5% schmeckt man nicht, die merkt man.

Insgesamt kann ich sagen: Japanisches Bier - also das Bier, dass man im Supermarkt bekommt - ist durch die Bank trinkbar. Richtung Helles, Export.

Man muss also nicht den ganzen Tag Matcha trinken.

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Nahverkehr

MVV - was wir wollen, was du uns gibst

MVV - was wir wollen, was du uns gibst

Die Idee, die Bahn zu privatisieren, war eine lustige. Also nicht lustig im Sinne von "damit heben wir die allgemeine Stimmung und feiern bis in die Puppen", eher so lustig im Sinne von "was haben wir gelacht, als wir die ganze Republik verarscht haben". Mit dem Mehdorn als Vortänzer, als Killerclown. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Bahn bis heute nicht vom einstigen Privatisierungswahn erhohlt hat. Der Gleiskörper ist marode, die Löhne zum Weinen und über Pünktlichkeit brauchen wir gar nicht zu reden.

Sehen wir uns den Zustand der S-Bahn in und um München an. Auf den Schlag fallen mir da ein, zwei Projekte ein, die einer Großstadt und ihrem Nahverkehr gut zu Gesicht stünden. Zuverlässigkeit im Berufsverkehr und Ringlinien.

Ein stetig wachsendes Ballungsgebiet ist schlecht beraten, sich auf einem zentralistisch ausgerichteten Verkehrssystem auszuruhen. Nicht nur, weil damit das Nadelöhr Stammstrecke über die Kapazitätsgrenzen hinaus belastet, auch weil Querverbindungen Reisezeiten verkürzt.

Um Zuverlässigkeit zu erreichen, ist es dringend geboten, Gleis- und Signaltechnik auf einen aktuellen Stand zu bringen. Das kostet und ist wenig prestigeträchtig.

Die Bahn hingegen versteift sich auf Großprojekte wie einen zweiten Tunnel unter München und einiges kostenintensive Klein-Klein, wie Schönheitsreparaturen und Tarifzonenklimbim.

...ich fahr' so gerne Rad...

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