Benediktinerabtei Plankstetten: Dinkelbier

16.10.2016

Mir wurde vorgeworfen, ich würde die Liste der untrinkbaren Biere etwas vernachlässigen. Ich muss sagen, ich habe das gerne gemacht.

Ich bin mir sicher, die Intention dessen, der mir freudig erregt - vielleicht nicht wirklich erregt, durchaus aber freudig - das Plankstettener Dinkelbier auf den Tisch stellte, war nicht ursächlich, diese Liste zu bereichern, doch es ist ihm gelungen. Das Gebräu schmeckt exquisit beschissen. Ich musste es, entgegen aller Gepflogenheiten im Umgang mit liebevoll Gebrautem, nach dem ersten Schluck wegschütten. Einfach scheußlich das Zeug.

Es gab eine Zeit, tief in den 80ern, da musste Bio irgendwie gesund, nach Körnern und insgesamt einfach scheußlich schmecken. Das ist bei Bio im allgemeinen nicht mehr der Fall. Bei diesem Bier hingegen ist es Programm.

Als Riedenburger Brauerei würde ich den Plankstettenern untersagen, auf das Riedenburger Brauhaus Bezug zu nehmen. Das ist geschäftsschädigend.

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Wolfscraft

Wolfscraft: Viel Weizen

Wolfscraft: Viel Weizen

Frisch und hopfig lauert der Sud in der Flasche. Im Glas tritt der Hopfen schnell zurück und macht Platz für ein weißbiertypisches Hefearoma.

Der Schaum - den viele, so auch ich, am Weißbier so sehr schätzen - fällt enttäuschend schnell zusammen. Somit schwappt das Bier recht dröge vor sich hin.

Geschmacklich präsentiert sich ein ordentliches Weißbier. Vielleicht eine Note zu säuerlich.

Ich werde den alten Billy Bragg dazu auflegen.

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