Süper Ü

Wie dieser komische Name zustande kam weiß heute eigentlich keiner mehr, ist ja auch wurscht.

Viel wichtiger ist, dass sich um das Jahr 2007 vier altgediente Recken der Münchner Punk/Hardcore Szene im Keller eines Kindergartens trafen, um 13 Jahre nach der Auflösung der stadtbekannten „Man afraid of his horse“ wieder zusammen zu musizieren. Die drei Pferdeflüsterer Björn (dr.), Itschi (git.) und Suppi (voc.) hatten das Glück, dass sie Marc Bücherl, den Bassisten der legendären „in palumbia“ für ihr Projekt gewinnen konnten.

Süper Ü - Substanz - Dezember 2013

Gestärkt durch die Erfahrungen mit verschiedenen Zwischenprojekten, wie „PLOCK!“, „B Luna“ oder „Russ Defence“ hauten die wackeren Vertreter der Fugazi-Generation gleich ein paar richtige Knaller raus, wie z.B. den uptempo Upräumer „Bust it“ oder die leicht schräg verspielte Mitgröhlhymne „Let go!“.

Auch die besten Stücke aus „Man afraid“-Zeiten wurden neu bearbeitet und versprühen heute eine Dynamik, wie sich das für fit gebliebene Familienväter im besten Alter gehört.
Dass Süper Ü in Marc Bücherl nicht nur einen begnadeten Bassgeigenzupfer sondern auch einen veritablen Komponisten, Arrangeur und Tontechniker in ihren Reihen haben sollte sich in den folgenden Jahren vielfach auszahlen.

Mit ihrem Anfang 2012 erscheinenden Mini Album „Home again, live in Erli“ beweisen die vier Haudraufs, dass Witz, Kraft und Spielfreude nicht allein der Jugend vorbehalten sein müssen.

2012
Mär

Süper Ü

Kultur

Mensch und Menschlichkeit?!

Geist - nachdenklich

Ich leb' jetzt seit knapp 50 Jahren in Deutschland. Habe von Kindesbeinen an jede Menge Freunde und Bekannte.

In ihren Pässen standen und stehen die unterschiedlichsten Nationalitäten. Türkisch, deutsch, jugoslawisch (später dann auch mazedonisch, serbisch, kroatisch), österreichisch, portugiesisch, thaiwanesisch und was weiß ich noch alles.

Sie bekennen zu unterschiedlichen Religionen. Christlich, muslimisch, buddhistisch oder sind Atheisten.

Sie haben unterschiedliche politische Ansichten. Die reichen von nonkonformistisch über ganz links bis weit ins bürgerlich Konservative.

Ich diskutiere mit ihnen, feiere, gehe mit ihnen einem Heben, arbeite mit ihnen zusammen.

Und ja, ich bin schon bedroht und körperlich angegangen worden. Und soll ich Euch sagen, von wem? Von Nazis und Besoffenen. Nie von Nationalitäten, Kulturen oder Religionen.

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