mysqldump und die fehlenden Zeilen

MySQL
28.04.2015

Wer seit Jahren mit mysqldump gearbeitet hat, der wird seit geraumer Zeit die Ausgabe der einzelnen INSERT Anweisungen in eigenen Zeilen vermissen.

Wenn die INSERTs gesammelt in einer Zeile stehen, dann mag bei großen Datenmengen zwar die Datei schön klein gehalten werden, ein Durchsuchen und Bearbeiten der Daten ist dadurch allerdings nicht mehr möglich.

Ich war mir zwar sicher, dass man mysqldump irgendwie dazu veranlassen könnte, auch weiterhin einen INSERT pro Zeile auszugeben, wie sich das allerdings bewerkstelligen liesse, darüber fand ich keine Informationen.

mysqldump ausgabe zeilenweise

Weder ein "mysqldump ausgabe zeilenweise" bei Google, noch ein aufmerksames durchforsten der manpage brachte mich der Lösung näher. Umso mehr freue ich mich gerade über den Beitrag "Mit mysqldump Zeilen in separaten INSERT-Befehlen exportieren" webdesign-informatik.de.

skip-extended-insert

Natürlich gibt es für mysqldum einen Parameter, der die zeilenweise Ausgabe ermöglicht. Und natürlich findet der Parameter in der manpage auch Erwähnung.

Allerdings findet man den Parameter nicht - wie gewohnt - in der Auflistung aller möglichen Optionen. Man findet ihn versteckt in dem Hinweis, dass sich mit den Parametern --opt und --skip manche Features deaktivieren lassen: --skip-extended-insert

Folgender Aufruf schreibt, wie aus alten Zeiten gewohnt, einen INSERT-Befehl pro Zeile:

mysqldump -u [user] -p[password] --add-drop-table --skip-extended-insert [database] > [file].sql

In der manpage liest sich das dann so:

To select the effect of --opt except for some features, use the --skip option for each feature.
To disable extended inserts and memory buffering, use --opt --skip-extended-insert --skip-quick.
(Actually, --skip-extended-insert --skip-quick is sufficient because --opt is on by default.)

Alles klar?

comments powered by Disqus

Münchner Freiheit

Schwabinger Krawalle

Oli Nauerz

So manch einer denkt bei "Schwabinger Krawalle" an die 68er Studentenunruhen. Doch gefehlt. Das Eine hat mit dem Anderen recht wenig zu tun.

Zwar hat beides im Münchner Stadtteil Schwabing sein Epizentrum. Die "Schwabinger Krawalle" allerdings bereits 1962, die Studentenunruhen jedoch erst um 1968 herum.

Während die 68ern vorwiegend Studenten waren, beteiligten sich an den "Schwabinger Krawallen" von Beginn an Jugendliche aus allen Bevölkerungsschichten. Während die 68er politisch motiviert waren, entlud sich 62 ganz einfach der angestaute Frust über Obrigkeit, Willkür und Polizeigewalt.

Gelegentlich wird an die Krawalle erinnert. Seit 2012 mit größeren Veranstaltungen an der Münchner Freiheit.

A ? B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z