Zerschlagt die Münchner S-Bahn

Nicht vor den Zug schmeissen
15.05.2014

Im Zuge der marktradikalen Revolution der neoliberalen Abzocker, soll nun auch in München und Umgebung der Nahverkehr privatisiert werden.

Im Gespräch ist unter anderem das Unternehmen Veolia, das bereits die Bayerische Oberlandbahn und einige weitere Strecken betreibt.

Nebenbei (oder hauptsächlich) ist Veolia für die Wasserversorgung einiger europäischer Städte zuständig.

Die Situation ist, wie in der Vergangenheit so oft, die Grundversorgung der Bevölkerung soll zugunsten des maximalen Profits an einen international agierenden Konzern abgetreten werden.

In diesem Fall eine Grundversorgung, die von des Volkes Geld - also den Steuern - aufgebaut und unterhalten wurde und wird. Auch auf diese Weise lässt sich Einkommen umverteilen. Aus den Taschen aller in die Taschen eines Multis.

Man ist es ja bedauerlicherweise schon gewohnt:

Eine Heuschrecke kauft ein funktionierendes Unternehmen auf, zerschlägt es in kleine Teile und verkauft die wieder.
Im Ergebnis hat die Heuschrecke Reibach gemacht, das Unternehmen ist kaputt und die Belegschaft steht auf der Straße.

Die CSU und ihre Bayerische Eisenbahngesellschaft ist das offenbar nicht radikal genug. Sie planen erst die Münchner S-Bahn zu zerschlagen - in Teillose, wie das in der Amtssprache so nett umschrieben wird - und dann die Reste zu verkaufen.
Im Ergebnis hat dann die Staatsregierung Reibach gemacht, das Unternehmen ist kaputt und die Belegschaft steht auf der Straße.
Darüber hinaus hat ganz München darunter zu leiden. Weil wenn ein Unternehmen die Probleme nicht in den Griff bekommt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mehrere, konkurrierende Unternehmen einen besseren Job machen.

Nicht vergessen zu erwähnen: Die Heuschrecke bedient sich natürlich nur der lukrativen "Teillose". Den Ramsch behält die Bahn, die Kosten das Volk.

Und das Volk? Also wir, was machen wir? Wir nehmen das hin und bestätigen bei den nächsten Wahlen, dass die CSU das gut gemacht hat.

Bleibt zu beobachten, ob der joviale Seppi, den wir wohl die nächsten Jahre als zweiten Bürgermeister ertragen müssen, hier ein gutes Wort für München einlegt und den Herrn Seehofer ins Gebet nimmt, oder ob er sich als Kuckucksei entpuppt und ihm das Wohl Münchens am Arsch vorbei geht.

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Die Lightbox gehört mittlerweile zum Repertoir eines jeden Contentmanagementsystems das etwas auf sich hält. So gibt es auch für silverstripe einige Module, die eine Lightboxintegration versprechen.

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