Was Ude hält

Ude hält Wort

Ude hält Wort

Wahlplakate 2013

20.07.2013

Das jungsch joviale Jugendmagazin jetzt.de ist ausgezogen, mit Verballhornungen des Bayerischen Hoffnungsträger der SPD viral auf sich aufmerksam zu machen. Ist gelungen. Keine Frage. Hat der Münchner Bürger-King doch ein Plakat gestalten lassen, dass die Kreativität der Subversion geradezu herausfordert.

Man möcht gar nicht glauben, was der Mann so alles hälten kann. Die hochdotierte Redakteursriege hat sich obendrein einen Spass erlaubt, der mir angesichts der meist seriösen SZ die Schamesröte ins Gesicht steigen läßt. In der URL - ganz unauffällig verpackt - ist eine kleine Anspielung auf einen anderen Ministerpräsi... quatsch, den nannte man anders... auf den Irren von Pjönjang.

Und weil mit die Röte im Gesicht steht, die Subversion im Nacken kribbelt und vor allem, weil andere Wahlkämpfer auch Plakate haben, lass ich meiner Kreativität freien Lauf. Herausgekommen sind... nun ja, lasst es mich eine weitere Episode "Pubertärer Scherze" nennen.

Markus Blume

Während die Grünen mit dem Sponti-Spruch "Grün ist das neue Weiß-Blau" auf Stimmenfang gehen, versucht die CSU ihrerseits in Ökogefilden zu fischen. Was böte sich besser an, als den eingängigen Namen des Kandidaten mit Insignien des einstigen Todfeindes zu verdeutlichen.

So läßt sich stimmungsvoll verschleiern, dass sich hinter einem lieblichen Namen der Vorsitzende der CSU-Wirtschaftskommission verbirgt. Und Wirtschaftskommissionen stehen selten im Geruch, für ökologische Belange besonders viel Sympathie zu hegen.

Mit seinen Namen etwas weniger Glück hat unser nächstes Opfer:

Wolfgang Stefinger

Besser kann ein Name kaum zum Ausdruck bringen, was ein gewählter CSU-Recke für seine Wähler übrig hat.

Und doch wird das Plakat erst rund, wenn auch dem flüchtigen Betrachter eindrucksvoll und unmissverständlich die Kernaussage des Kandidaten vor den Latz geknallt wird. Und das Plakat, so möchte ich behaupten, knallt.

Der Einwand, dass Stefinger mehr von Steffinger, denn von Stehfinger kommt, soll hier keine weitere Beachtung finden.

Unser nächstes Opfer kann leider nicht mit einem ähnlich sprechenden Namen aufwarten:

Johannes Singhammer

Oder vielleicht doch?

Letztlich war es der Slogan "Berührungspunkte", der unweigerlich unangenehme Assoziationen hervorgerufen hat.

Und wenn in der Politik einer weiß, wo der Hammer hängt und mit selbigem Berührungspunkte herausheben kann, dann muss das der Herr Sing sein.

Florian Post

Florian Post von Guttenberg

Florian Post von Guttenberg

Über diese Plakat bin ich doch etwas erschrocken.

Ein Widergänger? Die politische Unterwanderung der Sozen durch den Adel? Austragsstüberl für geschasste Verteidigungsminister.

Der Herr sieht dem Guttenbergschen-Sproß so was von beängstigend aus dem Gesäß geschnitten. Ich kann Original und Fälschung nicht mehr auseinander halten.

Macht nichts. Post will ich von beiden nicht!

FDP

Abschließend möchte ich noch auf die wunderbare Kampagne der FDP hinweisen. Unter dem Motto "Dummheit kann man nicht verbieten... aber abwählen" möge sich die Spaß- und Spezelpartei von der Bühne verabschieden.

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Wulff

Weiter Wulffen

Kotzen

Na Herr Wulff, mit Ihnen hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet. Jetzt machen Sie doch wieder von sich reden. Eine Frage sei gestattet: War das mit dem "Ehrensold" wirklich so gedacht? Als Unterhalt für Ihre Ex-Bettina?

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