Postfaktisch? Gehts noch?

18.12.2016

...ich höre auf mein Gefühl und nicht auf das was mir als angebliche Fakten von der Propaganda erzählt wird...
...so musste ich bei Facebook lesen.

Ja Herrschaftszeiten, das ist ja gerade dass Problem. Ein jeder hat seine Gefühle - sei jedem auch belassen - aber immer weniger sind bereit oder in der Lage, seine Gefühle in Einklang mit der Realität zu bringen. Schlimmer noch, viele versuchen mittlerweile die Realität in Einklang mit ihren Gefühlen zu bringen.

Das Ergebnis sind dann im schlimmsten Fall so Realitätsverweigerer wie Trump, die Brexit-Bagage oder AfD und Pegida. Da werden aus einem Gefühl heraus aus einer Hand voll Flüchtlingen schnell eine Flut und der Untergang des Abendlandes.

Das ist postfaktisch, das ist bedauerlich und das ist ein Armutszeugnis für jeden denkenden Menschen.

Und auch das: Gefühle sind einfach manipulierbar. Wer sich also Fakten von haus aus verweigert, ergibt sich voll und ganz der Fremdbestimmung.

Ich bin überzeugt davon, dass Medienkompetenz, gute Information und ein waches Auge sicherer vor Fremdsteuerung wappnet, denn Postfaktismus und Lügenpressegeheul.

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Watschnbaum

Dezemberblues

Watschenbaum - modern

Hannes Ringlstetter hat dereinst recht anschaulich a Watschn, a Schelln und a Fotzn beschrieben.

Anderen Ortes wird kolportiert, das sei Obst und würde gemeinsam am in Baiern beheimateten Watschnbaum wachsen.

Die Schlagzeilen des Tages rütteln mächtig an einem besonders groß gewachsenen Exemplar. Und während der Watschnbaum jetzt umfällt, möchte ich es nicht versäumen, die Früchte gerecht zu verteilen.

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