Postfaktisch? Gehts noch?

18.12.2016

...ich höre auf mein Gefühl und nicht auf das was mir als angebliche Fakten von der Propaganda erzählt wird...
...so musste ich bei Facebook lesen.

Ja Herrschaftszeiten, das ist ja gerade dass Problem. Ein jeder hat seine Gefühle - sei jedem auch belassen - aber immer weniger sind bereit oder in der Lage, seine Gefühle in Einklang mit der Realität zu bringen. Schlimmer noch, viele versuchen mittlerweile die Realität in Einklang mit ihren Gefühlen zu bringen.

Das Ergebnis sind dann im schlimmsten Fall so Realitätsverweigerer wie Trump, die Brexit-Bagage oder AfD und Pegida. Da werden aus einem Gefühl heraus aus einer Hand voll Flüchtlingen schnell eine Flut und der Untergang des Abendlandes.

Das ist postfaktisch, das ist bedauerlich und das ist ein Armutszeugnis für jeden denkenden Menschen.

Und auch das: Gefühle sind einfach manipulierbar. Wer sich also Fakten von haus aus verweigert, ergibt sich voll und ganz der Fremdbestimmung.

Ich bin überzeugt davon, dass Medienkompetenz, gute Information und ein waches Auge sicherer vor Fremdsteuerung wappnet, denn Postfaktismus und Lügenpressegeheul.

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Krieg

Kriegstrommeln

Sahra Wagenknecht & Jürgen Lohmüller

Es ist nun ziemlich genau 100 Jahre her, dass sich die Deutsche Linke - wohlgemerkt die Linke, nicht die Sozialdemokratie - vehement gegen einen Krieg in Europa ausgesprochen hat. Hier sei besonders Rosa Luxemburg hervorgehoben.

Heute stehen wir erneut an der Schwelle einer bislang ungebremsten Eskalation in Richtung Krieg. Und erneut ist es die Linke - wohlgemerkt die Linke, nicht die Sozialdemokratie - die sich verzweifelt um eine Rückkehr zur Sachpolitik, weg vom Kriegsgeheul bemüht. Und wieder ist es eine Frau, die ich hervorheben will: Sahra Wagenknecht.

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