Plastikträume im Einzelhandel

17.12.2017

Edeka wirbt mit einem Mehrweg Konzept.

Rewe verbannt die Plastiktüten aus dem Kassenbereich.

Was wie eine gute Idee daher kommt, den Anschein von Verantwortung für die Umwelt erwecken will, ist nichts anderes als plumpe Augenwischerei.

Ich finde diese Bigotterie, die Edeka, Rewe und wie sie alle heißen, an den Tag legen bis über die Schmerzgrenze zum Kotzen.

Keine Plastiktüten an der Kasse. Lustige Mehrwegidee... Bla Bla Bla.

Ein Blick in den Laden und was gibt's da zu sehen?

Salat in Plastiktüten, Obst und Gemüse eingeschweißt, Wurst in Blisterverpackung. Der Snack für den gehetzten Manager in Plastik. Käse in Plastik. Plastikflaschen. Milch, Joghurt, Quark, alles mit der Extraportion Plastik. Bio hinter Plastik.

Jetzt muss ich aufhören, sonst bekomme ich schlechte Laune.

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Jugend

Fast eine Jugend

mann-o-mann

Bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts war man überzeugt, eine zivilisatorische Stufe erreicht zu haben, die Gräuel des Mittelalters ein für alle Mal hinter sich gelassen zu haben.

Zwei Weltkriege und die Naziherrschaft belehrten eines Besseren.

In den letzten Jahren, also zu Beginn diesen Jahrhunderts, machte sich eine ähnliche Überzeugung breit. Über 50 Jahre vermeintlichen Friedens - Kriege fanden schließlich nur noch... na ja, zumindest nicht in der direkten Nachbarschaft statt - scheinen ja auch ein solides Fundament.

Unser Kollege von der Soziologenfront, Paul Balthasar, macht sich seine Gedanken.

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