Die Erfindung des Flaschenöffners

20.05.2019

Ich kann mich gut daran erinnern, dass es in den 70er Jahren beim Öffnen von Bierflaschen mit den Zähnen oft zu Unfällen kam. Doch findig, wie der Mensch nun einmal ist, hat er in Windeseile Abhilfe geschaffen.

Je nach Berufsgruppe kamen dabei zunächst verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz. Die Zimmerer nahmen dazu gerne ihren Hammer oder den Zollstock, der Bauarbeiter bediente sich der Hacke oder der Schaufel und die Zunft der Punkersbuben entdeckten das Einwegfeuerzeug für sich.

Wie es im Kapitalismus oft so ist, wurde das schnell kommerzialisiert. Weil sich für die Breite Masse die Spitzhacke als etwas unhandlich herausstellte, entwickelten die sich langsam durchsetztenden Großbrauereien den Flaschenöffner.

So oder so ähnlich muss das gewesen sein.

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Bis tief in die 80er Jahre, und darüber hinaus, reichte der Besuch einschlägiger Kneipen oder die Teilname an einer Demonstration bei weitem aus, um die Aufmerksamkeit des Staatsschutzes auf sich zu lenken. Nicht selten war man schnell der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verdächtig und hatte mit allerlei Unannehmlichkeiten zu rechnen.

Ich möchte hier nicht nach der Staatsmacht rufen und auch der Wunsch nach ausgleichender Ungerechtigkeit liegt mir fern. Und doch frage ich mich, was aus der so genannten wehrhaften Demokratie geworden ist, die einstmals so oft beschworen wurde.

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