Nationalsozialismus - eine Krankheit?

Nazitruppe
30.03.2012

"Felix Benneckenstein (25) war zehn Jahre in der Neonazi-Szene aktiv. Jetzt steigt er aus, hat einen Verein gegründet und hilft anderen beim Ausstieg" war heute in der Abendzeitung zu lesen. Und so Sätze wie "Diese Authentizität, die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch ist extrem wichtig".

Hab ich sowas nicht schon in anderem Zusammenhang gehört? Klar: "Ex-Junkie hilft anderen beim Ausstieg" und wie wichtig Erfahrungsaustausch für Drogenabhängige ist. Eine autentische Atmosphäre sei für die Therapie hilfreich.

Ja sowas. War nicht Faschismus immer ein Verbrechen? Offenbar nicht. Es handelt sich um eine Krankheit. Und Kranken muss man helfen. Oijoijoi, man lernt nie aus. Dann sollten zum nächsten Naziaufmarsch wohl besser Sanitäter und Suchtberater anrücken und nicht Polizisten und Antifaschisten.

Herrschaftszeiten, gehts noch? Das braune Pack als hilflose Suchtpatienten die nichts dafür können? War das Dritte Reich dann vielleicht sowas wie eine Epidemie die über Deutschland schwappte? Die NPD als Selbsthilfegruppe?

Ich möcht jetzt niemanden diskreditieren. Schon gar nicht engagierte Geläuterte. Aber wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen. Nazis sind und bleiben Verbrecher! Das muss Konsens bleiben.

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Schon während des Lesens wird klar, das kann so nicht stehen gelassen werden.

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