Mortal Engines: Krieg der Städte

19.12.2017

Städte fressen Städte

"Mortal Engines" spielt in einem postapokalyptischen England. Riesige Städte rollen auf Rädern durch die zerstörte Landschaft. Sie jagen kleinere Städte, um sich Ersatzteile, Treibstoff und Arbeitskräfte zu sichern - Das kann man im ersten Trailer des Films sehen.

Der Film basiert auf Philip Reeve's 2001er Jugendroman, der die Abenteuer von Tom Natsworthy, einem drittklassigen Lehrling der Gilde der Historiker aus der Stadt Salthook, erzählt. Toms Abenteuer beginnt, als sein Zuhause buchstäblich von der Stadt London verschlungen wird.

Mortal Engines ist der erste Spielfilm von Regisseur Christian Rivers, der seine Karriere mit Storyboards und visuellen Effekten in Peter Jackson Produktionen begonnen hat. Er war am zweiten Teil in der Hobbit-Trilogie beteiligt, sowie an King Kong (2005). Der größere Name im Hintergrund ist zweifellos Peter Jackson, der mit seinen langjährigen Mitarbeitern Fran Walsh und Philippa Boyens "Mortal Engines" produziert und geschrieben hat.

Im Film spielt Robert Sheehan (Misfits) die Rolle des Tom Natsworthy. Mit dabei sind Hugo Weaving und Hera Hilmar.

Mortal Engines
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Lebensfreude

Feuerwerk und Lebensfreude? Verbieten, verbieten, verbieten...

Sonne

Eine Bürgerinitiative zieht von Bürgerversammlung zu Bürgerversammlung, um ein Verbot der jahresendlichen Feuerwerkssitten zu erreichen.

Jetzt hat sich Münchens Oberbürgermeister zu Wort gemeldet und dabei einen recht beachtlichen Satz gesagt:

"Ich kann sehr gut verstehen, dass die Leute immer mehr Umweltbewusstsein entwickeln."

An 364 Tagen im Jahr geht dem Münchner das Umweltbewusstsein vorwiegend am Arsch vorbei. Da darf der Bolide Dreck in die Luft pumpen, die Bio-Banane in Plastik verpackt werden, der Togo-Becher in die Ecke geworfen werden.

An einem Tag im Jahr kommt das Umweltbewusstsein dann zusammen mit den guten Vorsätzen ums Eck und sagt: Jetzt wird es Zeit ein Zeichen zu setzen. Und warum nicht den böllerliebenden Zeitgenossen ihre Lebensfreude abzwicken.

Die Hunde, der Dreck, der Feinstaub. Da kann dann niemand reinen Gewissens dagegen argumentieren.

Kann er nicht? Kann er doch!

Ich, der ich seit Jahren nicht böllert, ich sage euch, sobald die Stadt befreit ist von Autoabgasen, von Laubbläserlärm, von U-Bahnmusik und roten Ampeln nach Mitternacht, ich werde in vorderster Front gegen ... nein, werde ich nicht, weil mir die Verbieterei der Lebensfreude auch dann entschieden auf den Sack gehen wird.

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