Mit Schweineschnitzel gegen Islamismus

Schweinsbraten
23.12.2014

Der unbegründeten Angst vor Islamisierung des Abendlandes lässt sich mit ein paar einfachen Hausmitteln wunderbar beikommen.

Bereits mit ein ganz klein wenig Korankenntnissen lässt sich nämlich herausfinden, was den Islamismus fernhält, dem gläubigen Moslem jedoch nicht gefährlich werden kann.

Für Pegida und Konsorten habe ich ein paar wirkungsvolle Rezepte aus Großmutters Hausapotheke zusammengestellt.

Schweinefleisch

Schweineschnitzel gut sichtbar getragen, etwa an einem Band um den Hals oder als Schnitzelmütze, ist ein bewährtes Hausmittel gegen den Islamismus.

Während der gläubige Moslem lediglich ungläubig den Kopf schütteln wird, versetzt der Anblick solcherart zur Schau getragener unreiner Schweineteile den Islamisten derart in Rage, dass er sich selbst zerlegt. Man kennt das ja von Rumpelstilzchen oder den einschlägigen Draculafilmen.

Ein ordentliches Stück Schweinenacken über der Tür hält den Islamismus ebenfalls wirkungsvoll ab. Gespickt mit Knoblauch braucht man sich auch keine Gedanken über Vampire machen und hat obendrein einen gut marinierten Braten für's Wochenende.

Alkohol

Ebenso läßt sich die Abneigung gegen Alkohol wirksam nutzen. Eine weithin wahrnehmbare Fahne schreckt zuverlässig ab. Der Islamismus wird sich fern halten. Natürlich muss man Sorge tragen, dass die Fahne den ganzen Tag über deutlich zu riechen ist. Der erfahrene Fähnrich hat sich bereits am Vorabend genug Alkohol einverleibt, dass nach dem Aufstehen ein ordentlicher Wimpel aus dem Rachen entsteigt.

Der Neuling sollte sich zum Frühstück ein bis zwei Jägermeisterbrötchen gönnen (Semmel aufschneiden, eine kleine Flasche Jägermeister reinkippen und lecker). Vielleicht ein paar Tropfen Eau de pas cher Bohnekamp unter den Achseln verteilen und selbst der hinterhältigste Islamismus wird naserümpfend das Weite suchen.

Vor eventuellen Folgeschäden durch unverhältnismässig hohem und regelmässigem Alkoholmissbrauch braucht sich der gestandene Pegida-Fan keine Gedanken machen. Ein Hirn zum Versaufen hat er nicht und besser eine Schrumpfleber im Bauch, als einen Islamismus im Kopf. Oder nicht?

Tabak

Der olfaktorische Bereich bietet gleich noch ein weiteres wirkungsvolles Mittel gegen den Islamismus: Den Tabakrauch. Die heimische Wohnung lässt sich gut Islamismusfrei halten, wenn sie selten gelüftet, dafür regelmässig ordentlich mit Rauchschwaden bedacht wird. Dem Quarzen von besonders geruchintensiven Zigarren ist hier der Vorzug zu geben.

Bei konsequenter Anwendung in den eigenen vier Wänden, wird sich der beissende Geruch auch dauerhaft in der Kleidung festsetzen, so dass die Schutzfunktion auch beim Verlassen der Wohnung aufrecht erhalten werden kann.

Wer schließlich die Körperhygiene herunterfährt, wird erfreut feststellen, dass er mit der Zeit aus jeder einzelnen Pore nach Aschenbecher riecht. Der Islamismus wird einen weiten Bogen machen. Der Nachbar übrigens auch... aber der war mit seinem liberalen Weltbild schon immer etwas suspekt.

Ritus

Dem juvenilen Islamophobiker sollte in einer rituellen Zeremonie am Ende eines Pegida-Schweigemarschs seine erste Schweinekappe verliehen und ordentlich eine Havanna angesteckt werden. Mit einer Bierdusche nach Fußballer-Art kann dann gemeinschaftlich die Errettung des Abendlandes gefeiert werden.

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Hummmel

Hummmel

Hummmel am Bass

Ein neuer Stern im Vorgarten des instumentierten Insektenreichs: Hummmel. Angetreten um nichts weniger als die Weltherrschafft der Hummmeln vorzubereiten.

Angesiedelt irgendwo zwischen DaDa, alter "Neuer Deutscher Welle" und irgendwie Post-Punk (oder wars Telekom-Punk? Die Erde dreht sich ja so schnell.), macht es Spass, ihnen auf ihrer Reise zu folgen.

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