Meinungsfreiheit und Mord

11.11.2016

Bei aller Achtung vor der Meinungsfreiheit, wenn man sich so manche Diskussionen im Fernsehen ansieht, sollte man im Hinterkopf behalten, dass manche Aussagen durchaus diskutabel sind, hinter manchen Aussagen jedoch hunderte, wenn nicht tausende Tote stecken.

Gerade, wenn man Rassisten oder Islamisten ein Forum bietet.

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Nahverkehr

MVV - was wir wollen, was du uns gibst

MVV - was wir wollen, was du uns gibst

Die Idee, die Bahn zu privatisieren, war eine lustige. Also nicht lustig im Sinne von "damit heben wir die allgemeine Stimmung und feiern bis in die Puppen", eher so lustig im Sinne von "was haben wir gelacht, als wir die ganze Republik verarscht haben". Mit dem Mehdorn als Vortänzer, als Killerclown. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Bahn bis heute nicht vom einstigen Privatisierungswahn erhohlt hat. Der Gleiskörper ist marode, die Löhne zum Weinen und über Pünktlichkeit brauchen wir gar nicht zu reden.

Sehen wir uns den Zustand der S-Bahn in und um München an. Auf den Schlag fallen mir da ein, zwei Projekte ein, die einer Großstadt und ihrem Nahverkehr gut zu Gesicht stünden. Zuverlässigkeit im Berufsverkehr und Ringlinien.

Ein stetig wachsendes Ballungsgebiet ist schlecht beraten, sich auf einem zentralistisch ausgerichteten Verkehrssystem auszuruhen. Nicht nur, weil damit das Nadelöhr Stammstrecke über die Kapazitätsgrenzen hinaus belastet, auch weil Querverbindungen Reisezeiten verkürzt.

Um Zuverlässigkeit zu erreichen, ist es dringend geboten, Gleis- und Signaltechnik auf einen aktuellen Stand zu bringen. Das kostet und ist wenig prestigeträchtig.

Die Bahn hingegen versteift sich auf Großprojekte wie einen zweiten Tunnel unter München und einiges kostenintensive Klein-Klein, wie Schönheitsreparaturen und Tarifzonenklimbim.

...ich fahr' so gerne Rad...

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