Männer, Kosmetik und das Gewissen

04.11.2019

Wir Männer haben es ja nicht so mit Kosmetik.

Gerade einmal Rasierschaum, Rasierwasser und Deo. Und das meist auch einfach schnell aus dem Regal genommen, egal welche Marke, egal welcher Duft.

Wenn der Mann sich dann doch einmal darauf einlässt, sich für eine Marke zu entscheiden - weil die Partnerin den Duft mag und weil die Marke obendrein Nachhaltigkeit, Tierversuchsfreiheit und noch so ein paar Bio-Goodies verspricht -, dann ist der Mann festgelegt und möchte, dass sich das die nächsten 100, 200 Jahre nicht ändert. Da ist Mann eben nicht sonderlich flexibel.

Ärgerlich ist es, wenn man in seinem angestammten Laden im Regal plötzlich ins Leere greift. Hoppla, das stand doch sonst immer da. Na, vielleicht gerade ausverkauft, komm ich am Montag eben wieder.

Einer Katastrophe kommt es gleich, wenn das Gewünschte auch am Montag nicht im Regal steht und eine kurze Recherche ergibt, dass die geliebten Essenzen, respektive die Herstellerfirma, mir nichts, dir nichts an L'Oréal/Nestlé verkauft worden ist. Da brechen Welten zusammen. Nestlé im Gesicht? Das geht ja nun gar nicht.

So merkt man einmal mehr, auch die Ökos, die einen auf Weltretten und Gutmensch machen, wohnen Tür an Tür mit dem Kapitalismus und werfen für den schnellen Flins schnell ihre Grundsätze über Bord. Pfui Teufel.

So bin ich denn auf der Suche nach einer Alternative.

Randnotiz:
Ein Klick weiter und das einst geliebte Produkt glänzt auf der Seite des Kopp Verlags. Leute, echt jetzt?

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