Joachim Gauck - Not My President ???

03.11.2014

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Ausdruck zu bringen, dass dieser Bundespräsident nicht mein Bundespräsident ist.

Wobei ich sagen muss, auch der Bundespräsident vor diesem Bundespräsident war nicht der meine. Und auch schon der davor... und davor... und davor.

Weder hab ich einen von ihnen gewählt, noch hat einer von ihnen das vertreten, was ich mir von einem Bundespräsidenten erwarten würde.

Dabei gab es Bundespräsidenten, die vielleicht mehr Gutes und weniger Unfug gesprochen haben. Zumindest die letzten drei haben sich auf den Weg gemacht, mehr Unfug als Gutes zu sagen.

Hält man einem Politiker das Mikro unter die Nase, wird er gerne von "unser aller Bundespräsident" salbadern, wenn der Herr Amtsträger gerade etwas die eigene Meinung wiedergebendes von sich gegeben hat und der Herr Amtsträger wird sofort bekrittelt, wenn er etwas kritisches gesagt und an seine Neutralität erinnert, wenn er unangenehm Stellung bezogen hat. Das war immer so. Und wäre es nicht so, bräuchte es das Amt gar nicht.

Ein wenig anders ist's, wenn Herr Gauck anfängt, sich direkt in das Tagesgeschäft einzumischen. Wie er etwa zu der Linken steht, daraus hat er nie einen Hehl gemacht. Braucht er nicht, soll er nicht. Als Kenner und Betroffener des Stasi-SED-Regimes sei es ihm unbenommen. Ich möchte ihm auch zugestehen, sich jederzeit und an allen Orten kritisch über die Linke zu äußern.

Einzig im Moment von Regierungsbildungen - wie aktuell in Thüringen - möchte er doch bitte so viel Respekt vor dem Wähler aufbringen, die gewählten Volksvertreter ohne die moralische Instanz aus Berlin verhandeln zu lassen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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