Häagen Dazs

Häagen Dazs

... wenn weniger mehr kostet

03.11.2013

Auf den ersten Blick ist die kleine Portion natürlich billiger als die große.

Der zweite Blick lässt staunen.

Hier wird der Eisliebhaber ordentlich verarscht.

Im Vorbeigehen schleicht sich der Eindruck ein, der kleine Eisbecher des guten Häagen Dazs kostet etwa die Hälfte des großen. Gut, ein bisschen mehr vielleicht, Rabatt für die Familienpackung ist man gewohnt.

Sieht man sich jedoch das Kleingedruckte an, dann lässt das Ohrenschlackern nicht lange auf sich warten. Der kleine Becher beinhaltet nicht etwa die Hälfte des großen. Gerade mal ein fünftel Süssspeise wird geboten.

Papier gezückt und Stift gespitzt, die Textaufgabe lautet: Wieviele Kleinportionen muss ich erwerben, um die gleiche Kalorienmenge mit nach hause tragen zu dürfen und wie hoch ist der Preisunterschied.

Fünf Becherchen ergeben also einen Becher. Und der Kassenzettel bescheinigt lockere 12 Euro für den Einkauf.

Schnell noch den Dreisatz bemüht und man kommt auf lockere 100% - oder 6,01 Euro - mit denen das Kleingebinde mehr zu Buche schlägt.

Gefunden und für dreist erklärt: Bei Karstadt an der Münchner Freiheit.

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Ökonomie

War nicht so gemeint

Bankenkrise, Witschaftskrise, Griechenlandpleite, Frankreichpleite. Upps, war nicht so gemeint. War nur ein Witz.

Noch vor wenigen Tagen hab ich mir so meine Gedanken über die Ratingagenturen gemacht. Auf Grundlage welcher Annahmen arbeiten die eigentlich? Was, wenn sie mit falschen Zahlen arbeiten? Vielleicht so wie bei der HRE-Bad-Bank? Schnell mal um 55 Milliarden verrechnen. Darfs vielleicht noch eine Null mehr sein?

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