Topinambur - Aufgepasst!

13.05.2019

Topinambur sind mit Sicherheit interessante Pflanzen. Oberirdisch schön anzusehen, unterirdisch ertragreich. Die Knollen sind eins der vielseitigsten Erzeugnisse der Natur. Sie lassen sich zu Salat, Püree oder Likör verarbeiten. Als Gemüse, in der Suppe oder im Rohr geraten. Dazu mangels Stärke für Diabetiker geeignet, absolut Low Carb und überhaupt mit ganz wenigen Kalorien gefüllt. Wenn einem der Geschmack dann noch zusagt...

Doch aufgepasst: Ist die Knolle erst einmal ausgebracht - also im Boden - dann hält sie hartnäckig am Verweilen fest. Werden die Knollen nicht spätestens im Herbst restlos aus dem Boden gebuddelt - und das ist kein Spaß, das kann ich euch sagen - werden die Topinambur im nächsten Jahr sprießen, als gäbe es kein Morgen. Wie Unkraut, nur hartnäckiger, wird sich die Topinambur über Garten, Acker und Feld verbreiten.

Und noch etwas: Gelegentlich ist zu lesen, man bräuchte die Topinamburpflanze nur am Schlafittchen packen und schon hätte man eine erkleckliche Portion in der Hand. Das ist glatt gelogen. Aber sowas von. Graben ist angesagt. Tief und vorsichtig graben. Denn weder lässt sich die Pflanze mitsamt der Knollen aus dem Boden ziehen, noch wollen sich die Knollen ohne Widerstand ausbuddeln lassen. Und doch ist es notwendig, alle Knollen aus dem Boden zu holen. Und das möglichst unversehrt, den jeder Rest, der im Boden verbleibt, wird im Folgejahr austreiben.

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Watschenbaum - modern

Hannes Ringlstetter hat dereinst recht anschaulich a Watschn, a Schelln und a Fotzn beschrieben.

Anderen Ortes wird kolportiert, das sei Obst und würde gemeinsam am in Baiern beheimateten Watschnbaum wachsen.

Die Schlagzeilen des Tages rütteln mächtig an einem besonders groß gewachsenen Exemplar. Und während der Watschnbaum jetzt umfällt, möchte ich es nicht versäumen, die Früchte gerecht zu verteilen.

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