mimimi wirsindcsu mimimi

25.07.2018

Ich hab sie ja so satt, diese Mimimi-CSUler, die gerade überall aus dem Boden sprießen und sich beklagen, dass sie von #ausgehetzt so hart angegangen werden. Die jammern, dass gar gegen die CSU gehetzt würde.

Einmal mehr verdrehen sie die Tatsachen. Die Hetzte geht von den CSU-Granden in Berlin und aus der Staatskanzlei aus.

Lange, viel zu lange haben sich die "Gutmenschen" den rauen Ton von Seehofer und den seinen gefallen lassen. Es ist höchste Zeit, dass ein breites gesellschaftliches Bündnis das Haupt erhebt und den rechten, reaktionären Umtrieben im Lande die Stirn bietet.

Es sind nicht die Flüchtlingshelfer, die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen. Es ist nicht der Mann von der Straße, der sich ein repressives Polizeiaufgabengesetz wünscht. Es sind nicht die Linken, die auf den Rechtsstaat pfeiffen.

Bitte liebe Mimimi-CSUler, richtet eure Empörung an diejenigen, die das politische Klima vergiften, nicht an die Leidtragenden. Sagt eurem Seehofer, dass euch andere Themen bewegen, als Abschottung, Ausgrenzung und Spaltung. Sagt dem Söder, dass ihr Geld für eure Sportvereine und keine Kreuze in den Amtsstuben braucht. Sagt den Scheuers und Dobrindts, dass ihr auf Antworten und Lösungen wartet und nicht auf starke Worte und leere Phrasen.

Bitte liebe Mimimi-CSUler, sagt es laut, dass ihr lieber mit den Grünen an einem lebenswerten Bayern und nicht mit der AfD am Untergang des Landes arbeiten wollt. Verteidigt mit der FDP und den Linken zusammen den Rechtsstaat. Stellt euch zusammen mit der Antifa den rassistischen Umtrieben entgegen. Schreibt es eurem Dobrindt ins Stammbuch, dass ihr keine konservative Revolution braucht und ihr die Erungenschaften der 68ger genießt und nicht mehr missen möchtet.

Liebe Mimimi-CSUler, solange ihr nicht dem Mumm habt euch falschen Entwicklungen in den Weg zu stellen, tragt es wenigstens mit Würde, wenn euch eure Fehler um die Ohren gehauen werden.

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Horror

Dracula - Das Grauen mit dem Oberlippenbart

Die Draculas

Bei der Beschreibung der Physiognomie fiktiver Charaktere muss der Autor eine besondere Sorgfalt walten lassen. Denn was vor 200 Jahren als bedrohlich galt, mag in heutiger Zeit eher drollig wirken.

So bin ich Christopher Lee in besonderer Weise dankbar - ähnlich auch Max Schreck und Bela Lugosi - dafür, dass er der detailliert beschriebenen Figur aus Bram Stokers Jahrhundert Roman ein zeitgemäßes Gesicht gegeben hat.

Die von Stoker beschriebenen Merkmale taugen in moderner Zeit kaum mehr zu gepflegtem Grusel.

Übertrieben auffällige Oberlippenbehaarung vermutet unsereiner in 70er Jahre Krimis in Begleitung von Goldkettchen und geföhnter Dauerwelle.

Oder bei tabakschnupfenden Hinterwäldlern mit König Ludwig Attitüde.

Beides durchaus angetan, Gänsehaut zu erzeugen. Jedoch mehr aus Mitleid ob schlechten Geschmacks, denn aus einem Gefühl von atmosphärischem Grauen.

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