Fanzine

Punk in München

03.04.2014

Der Name Fanzine wird gemeinhin als Anglizismus auf Fan Magazine erklärt. Das mag im Großen und Ganzen so stimmen. Im Eigentlichen trifft es den Kern der Sache nur annähernd. Um ein Fanzine zu machen, müssen die Macher beileibe keine Fans von irgendwas sein. So reicht das Spektrum von politischen Meinungsäußerungen über Gedichtbänden und Comic-Bänden bis hin zu eben einem Magazin, dass von Fans einer Band, eines Fußballvereins oder einer Musikrichtung erstellt wird.

Fanzines München

Die Münchner Punk-Szene hat im Laufe der Jahre einige Fanmagazine hervor gebracht. Oft eher kurzlebig, mit wenigen Ausgaben und geringer Auflage, manchmal jedoch auch mit erstaunlicher Frequenz. So sei hier auf ein paar interessante Fanzines hingewiesen:

Lärmkessel

Mit selten erreichter Regelmäßigkeit erschien das Fanzine Lärmkessel zwei Jahre lang alle zwei Monate.

AbArt

Im Umfeld der APPD ist das AbArt-Magazin erschienen. Und wenn das Wort APPD fällt, dann muß auch das Stumpfcore - Fanzine erwähnt werden. Man mag davon halten, was man will...

emaz

Über mehrere Jahre hinweg brachte es die emaz auf immerhin sieben Ausgaben.

Salve

Das Salve brachte es zwar nur auf wenige Ausgaben, fand in der überregionalen Fanzine - und Punk - Szene jedoch einiges an Beachtung. Daraus vervorgegangen ist nicht zuletzt das Trust.

Wutanfall

Waren es zwei Ausgaben? Oder drei? Auf jeden Fall gab es eine Gemeinschaftsausgabe von Wutanfall und emaz.

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