Die Tore des Inari Schreins

04.12.2018

Da stehen auf einem Berg also hunderte, besser tausende, leichtend orangene Tore herum. Man durchschreitet eins, nur um sofort das nächste zu durchschreiten.. und dann noch eins und noch eins, bis man vor lauter Schreiten völlig durchgeschwitzt ist.

Während des Durchschreitens bleibt es nicht aus, dass man sich so seine Gedanken macht. Zum Beispiel, wie man auf die Idee kommt, einen ganzen Berg mit orangenen Toren voll zu stellen.

Vielleicht war das so: Eines Nachmittags saß eine Hand voll Mönche auf dem Berg und hatte von der ewigen Meditation die Nase voll. Es war ihnen schlicht langweilig. Der aufgeweckteste unter ihnen hatte plötzlich eine Idee "Leute, lasst uns ein paar Tore schnitzen und auf dem Berg aufstellen. Ihr werdet sehen, das ist recht lustig." Gesagt, getan. Dazwischen ein paar Schreine angelegt und schon hat man einen veritablen Pilgerort. Jetzt den Toren noch wundersame Fähigkeiten mit auf den Weg geben - Wünsche erfüllen oder Krankheiten wegnehmen sind immer recht begehrt - und die Pilger kommen in Scharen. Stellen eigene Tore auf oder bezahlen dafür, dass andere für sie weitere Tore hin stellen.

Das ist schön, das tut niemandem weh... auch wenn es nicht hilft.

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