Brexit - hart aber schmerzlich

16.01.2019

Das britische Parlament hat also - wie zu erwarten - das Theresa Mays Brexit-Abkommen abgelehnt.

In diese kleinen Meldung steckt so viel Großes drin.

...und wirft dabei ein ein besonderes Schlaglicht auf die Defizite der kapitalistischen Gesellschaft.

Dass der Brexit kommen wird, davon kann man ausgehen, seit der Britische Wähler sein Votum abgegeben hat. Das ist jetzt schon eine... was sag ich, wenigstens zwei Wochen her. Um genau zu sein: Mitte 2016 war das. Also ein paar Wochen mehr.

Damit hätte die Wirtschaft mehr als zweieinhalb Jahre Zeit gehabt, sich ganz gemächlich auf den Tag X vorzubereiten. Schon bald nach dem Referendum - alle verantwortlichen Politiker haben in Windeseile ihren Schwanz eingezogen - zeichnete sich ab, dass der Austritt aus der EU kein Spaziergang werden würde. Dass ein ungeregelter - vulgo harter - Brexit sehr wahrscheinlich ist. Und was macht der Markt? Also die Wirtschaft? Nichts. Jammern und weiterhin nichts. Also zumindest unternimmt niemand Vorkehrungen für den Tag X.

Der Markt, der ja alles von alleine regelt, wie uns die Liberalen aller Orten nicht müde werden weis zu machen. Der Markt, liebe Leute, der regelt da gar nichts.

Jetzt haben die Briten ein Brexit-Abkommen abgelehnt und der ungeregelte Austritt aus der EU steht vor der Tür. Was macht nun die Wirtschaft? Jammern.

Ich wage eine Prognose: Es wird keinen Monat dauern, bis erste Stimmen aus den Unternehmensspitzen laut werden, die staatliche Hilfen für gebeutelte Brexit-Ignoranten fordern. Und es wird kein weitere Monat vergehen, bis die Politik einknickt und großzügig Millionen und Milliarden für die Aktionäre von Daimler und Deutscher Bank bereit stellt.

Ein erbärmliches Schauspiel.

Quelle: www.zdf.de

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Plastik

Kartusche mit Müll

Kartusche mit Müll

Gelegentlich verlangt der heimische Drucker nach frischer Farbe. Einst flüssig in zigarettenschachtelgroßen Gebinden, wird der begehrte Buntstoff heutzutage in beachtlich großen Einheiten auf den Markt gebracht.

Wobei das eigentlich beachtliche weniger die handelsüblichen Kartuschen, vielmehr die voluminösen Verpackungs- und Füllmaterialien sind, die man eigentlich gänzlich unerwünscht mitgeliefert bekommt.

Neben Karton, Schutzkokon, luft- und lichtdichter Tüte, sowie einer Extraschutzleiste nimmt sich der Pigmentbehälter recht bescheiden aus.

Mitunter drängt sich der Verdacht auf, dass je eindringlicher vor der zunehmenden Vermüllung der Umwelt und der Meere gewarnt wird, desto mehr Energie wenden die Industrienationen dazu auf, auch die letzten Nischen mit den langlebigen Erdölprodukten vollzustopfen.

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