Berlin - Eine Erfolgsgeschichte grüner Politik

Das Bündnis scheitert an einem 3,2 Kilometer langen Stück Stadtautobahn.

20.11.2011

Eine leidlich funktionierende rot-rote Regierung wird von einer schwarz-roten Koalition abgelöst. Ob das wohl im Sinne des Wählers ist?

Der Wähler hat entschieden, so hört man nach der Wahl. In Berlin hat er entschieden, dass er mehrheitlich keine Beteiligung der CDU an der Regierung wünscht. Oder wie ist es zu verstehen, wenn das konservative Lager gerade einmal 23,3 % der Stimmen auf sich vereinen kann, alles was links von der CDU steht hingegen satte 66,5 %?

Natürlich kann man nun anführen, dass rot-rot abgewählt wurde. Die Stimmen von SPD und Die Linke reichen nicht für eine Mehrheit. Auch kann man Zweifel hegen, ob die Piraten mit ihrer naiven Ahnungslosigkeit wirklich links von der CDU zu verorten sind. So bleibt doch der Stimmenzuwachs der Grünen von 4,5 % ein klares Zeichen.

Und dann das: "Das Bündnis scheitert an einem 3,2 Kilometer langen Stück Stadtautobahn." In der Regel sind die Grünen nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, aus machttaktischen Gründen eigene Positionen auf zu geben. Da wird, trotz pazifistischer Grundhaltung, schon mal in den Krieg gezogen. Da kann das "jetzt sofort" in "Atomausstieg jetzt sofort" auch gerne 20 Jahre dauern.

Diesmal haben die Grünen anhand 3,2 Kilometer Autobahn Stärke bewiesen. Mit dem durchschlagenden Erfolg, dass nun nicht nur die paar Kilometer Asphalt in die Landschaft gekippt werden, sondern auch sonst keine "grünen Projekte" verwirklicht werden können. Hut ab.

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Lasst mich da noch mal ein wenig drauf rumdenken.

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