Bayerisches Innenministerium: 83% aller Straftaten gegen Flüchtlinge veröffentlichen wir nicht

08.01.2017

83 Prozent aller Straftaten gegen Flüchtlinge gelangen nicht ans Licht der Öffentlichkeit. Aus ermittlungstaktischen oder sonstig fadenscheinigen Gründen, denn offenbar wird die Öffentlichkeit auch nach Beendigung der Ermittlungen nicht informiert.

Wer anbetracht dieser Zahlen noch von "der Terror ist in Deutschland angekommen" schwadroniert und sich dabei auf die islamistischen Anschläge jüngster Zeit beruft, verkennt die Lage auf das sträflichste. Der Terror von rechts hat dieses Land schon lange im Griff.

Die Informationspolitik von Bayerischer Regierung und Staatsanwaltschaft wiegt ein Land in Sicherheit, die es so schon lange nicht mehr gibt. Rechter Terror gehört zum Alltag. Nicht nur in Sachsen.

Eigentlich Stoff genug für Verschwörungstheoretiker. Doch diese Bagage wird hier nicht aktiv. Passt nicht ins rechte Weltbild.

Ob nun hierbei die Informationspolitik über rechte Gewalt eine besondere Behandlung erfährt, werden wir wohl nie erfahren. Die Aussage aus dem Hause Herrmann lässt vermuten, dass hier auf Zeit gespielt wird:

"Diese Statistik würde eine ausführliche Auswertung durch die sachbearbeitenden Polizei- und Kriminalpolizeidienststellen erforderlich machen. Dies ist vorab in der Kürze der zur für die Beantwortung der Anfrage zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu realisieren."

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Hat sich was mit "gutes neues Jahr". Der Januar ist noch nicht rum, doch die Altlasten von 2013 werfen von Berlin aus dunkle Schatten über die Republik.

Verwundert reibt man sich die Augen, welche Kapriolen uns aus dem Hause "GroKo" entgegenschlagen.

In diesem Sinne: Alles wird gut... oder eben auch nicht.

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