AfD... wie eklig sind die denn

19.08.2017

Dass der Abstieg der AfD von einer rebellischen, wirtschaftsfreundlichen Partei zu einem unappetitlichen Haufen rechtsnationaler Schwurbler ein rasanter war, ist hinlänglich bekannt. Die aktuelle Wahlkampfplakatierung in München unterstreicht das auf ekelhafte Weise.

Antifa Ausstieg jetzt

In bedrohlichem Schwarz wir suggeriert, dass Antifaschismus etwas verwerflich böses sei. Etwas, dass es aufzuhalten gilt. Nicht der Faschismus wäre das Problem, sondern  diejenigen, die sich dagegen engagierten. Kann man die eigene rechtsideologische Gesinnung deutlicher hervorheben?

Linken Terror stoppen

In einem Land, in dem rechte Horden seit Jahren beinahe ungestört mordend und brandschatzend agieren können, ist der Slogan ein Schlag in das Gesicht der Opfer. Eine Verhöhnung der Toten. Eine Beleidigung für jeden, der mit offenen Augen durch die Welt geht.Auch wenn das gegenseitige Aufrechnen von Gewalt schnell zur Relativierung von Verbrechen führt, möchte ich doch diese kleine Statistik in Erinnerung rufen:

Durchschaubar ist die Intention der selbsternannten Alternative allemal. Um die eigene Unzulänglichkeit im Wahlkampf zu übertünchen ist jede noch so billige Populismusfinte recht. Es steht jedoch zu befürchten, dass das angesichts der Demenz des kollektiven Gedächtnisses an der Wahlurne Früchte trägt.

AfD
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Ruinen

An der Moosacher Straße

Zwischen Lodenfrey Outlet, Gebrauchtwagenhändler und Betonschuhschachteln zeugen einzelne Ruinen von einstmals gemütlichem Leben an Münchens viel befahrener Ringstraße.

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