Bleiche Haxen - DFB - Catweazle

Des Wahnsinns fette Beute
13.11.2010 12:12

Am Anfang stand die Suche nach einem Bandnamen... das Lexikon auf, den Finger rein und siehe da: Leichenwachs. Da stand einfach Leichenwachs. Einfach großartig. Also ab in die Kneipe und den Mitstreitern verkünden.

Laute Musik, Stimmengewirr. Garnicht so einfach, sich verständlich zu machen:

"Wie sollen wir heißen?"

"Leichenwachs!"

"Was? Die reichen Faxen?"

"Nein, Leichenwachs!"

"Die feisten Maxen?"

"LEICHENWACHS!!!"

"Die Bleichen Haxen?!"

"Na gut, dann eben Die Bleichen Haxn... auch nicht schlecht!"

Einer wußte, wie man einen Bass halten muß, einer hatte 'ne Freundin, einer eine Wandergitarre und keiner einen Übungsraum.

Es muß ein Tote Hosen Konzert gewesen sein. Da lag er. Rotzbesoffen und voller Tatendrang... egal, ER hatte den Übungsraum. Und nicht nur den, auch ein Schlagzeug und ein altes Röhrenradio. Das mußte reichen.

Der erste Auftritt. Schon das Plakat war eine Wucht. Da stand "Dying Graveyard und ...(Namen vergessen)... und als Special Guest: Die bleichen Wadeln". Und das im Pfarrhaus von Leiden Christi.

Kann noch was schief gehen? Es kann!

Eigentlich sollte die Band nur ein Stück zum besten geben. Mehr hat ein Übungsabend nicht hergegeben.

Die erste Band fällt aus... "Jungs, Ihr müßt wenigstens eine halbe Stunde spielen!".

Nun denn, ein paar Covers kann jeder... zum ersten Mal auf der Bühne... da läßt die Textsicherheit schnell nach. "Kalte Steine" von den Neurotic Assholes war ein dankbarer Kandidat.

Der Sänger zum Basser: "Hey, wie geht denn der Text weiter?", "Keine Ahnung, Du bist der Sänger.".

Es folgte eine wilde Zeit. Auftritte im Keller eines wohlstituierten Einfamilienhauses. Der Rauswurf aus dem Übungsraum.

Mehrer Namensumbenennungen -> Apogonos -> Smiling Cockroach -> Des Wahnsinns fette Beute.

Zwischendrin mal eine Abiturfeier gesprengt.

Dann die ersten Auftritte in der Glockenbachwerkstatt. Ohne Bühne, dafür mit den ersten eigenen Verstärkern.

Der erste Schlagzeuger flüchtete nach Berlin. Ein zweiter war schnell gefunden.

Unter dem Namen Catweazle wurde ein Beitrag zum fast schon legendären "how we drink ist how we rock"-Sampler beigesteuert. Und am Erscheinungstag des Samplers war der Spuk zu Ende. Die Auflösung der Band wurde noch auf der Bühne verkündigt.

Basta

Die Protagonisten:

Geist

Geist

Bass (auch mal am Mikro)

Weitere Bands: Sucht der 7 Elemente

Itschi

Itschi

Gitarre

Weitere Bands: Man Afraid of His Horse, B.Luna, Süper Ü

Suppi - 1986

Suppi - 1986

Gesang (auch mal am Schlagzeug)

Weitere Bands: Man Afraid of His Horse, AD/AC Motörwelt, Plock!, Süper Ü

Petzi

Petzi

Schlagzeug (auch mal am Bass)

Weitere Bands: Dying Graveyard, BangBangShootShoots

Auf die Ohren:

Instrumental

Feierabend

Ist unser Frieden gerecht?

Tschernobyl

Konsum

Karriere

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