Trump Blocker

22.12.2017

Dieser Moment, wo man eine Webseite aufruft und ohne Vorwarnung die Fresse von Trump auftaucht. Vielleicht sogar in Lebensgröße. Das kann einen schon mal traumatisieren.

Das Internet hält ein paar ganz nützliche Browsererweiterungen bereit, die versprechen, meine Nerven zu schonen.

Blind in den Angebotspool gegriffen und drei Extensions heraus geangelt. Die möchte ich kurz vorstellen.

Trump Filter - der Radikale - get it

Die erste Filter-Extension wählt einen sehr radikalen Ansatz, Seiten auf denen Trump auftaucht werden als ganzes blockiert.

Bäm, nicht nur die Fratze verschwindet, das Browser-Fenster bleibt weiß. Wer also Trump nicht nur nicht sehen will, sondern auch nicht von oder über ihn lesen möchte, der wird hier gut bedient.

Weil ich mich aber durchaus gelegentlich über seine neusten Ausfälle informieren will, ist dieses Vorgehen nichts für mich.

Trump Filter

Trump Blocker - der Nacharbeiter - get it

Einen anderen, weit weniger aggressiven Weg schlägt die zweite Filter-Extension ein. Die Webseite wird zunächst komplett angezeigt und Bilder von Trump werden im Nachhinein entfernt.

Dieses Vorgehen bewahrt einen nicht vor dem Schreckmoment, wenn Trump auf dem Bildschirm auftaucht. Trägt anschließend allerdings zum ruhigen Lesefluß bei, weil die Fratze nicht mehr stört.

Trump Blocker

Trump-Blocker - der Niedliche - get it

Einen dritten Ansatz wählt der Trump durch Katzen Ersetzer. Recht eindrucksvoll stellt sich die Google Bildersuche dar. Statt des Amerikanischen Präsidenten erscheinen viele niedliche Kätzchen.

Auf Artikelebene funktioniert der Blocker leider nicht besonders zuverlässig. Trump blitzt immer wieder heraus.

Und, was noch viel schwerer wiegt, ich mag doch keine Katzen.

Trump Blocker Cats
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rechtsextrem

Extremisten? Nein. Besorgte Bürger.

Fight Nazis

Bis tief in die 80er Jahre, und darüber hinaus, reichte der Besuch einschlägiger Kneipen oder die Teilname an einer Demonstration bei weitem aus, um die Aufmerksamkeit des Staatsschutzes auf sich zu lenken. Nicht selten war man schnell der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verdächtig und hatte mit allerlei Unannehmlichkeiten zu rechnen.

Ich möchte hier nicht nach der Staatsmacht rufen und auch der Wunsch nach ausgleichender Ungerechtigkeit liegt mir fern. Und doch frage ich mich, was aus der so genannten wehrhaften Demokratie geworden ist, die einstmals so oft beschworen wurde.

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