Hilf Mahl! und die Deutsche Bank

09.12.2015

Es liegt eine gewisse Ironie im Raum, wenn sich ein Unternehmen wie die Deutsche Bank eine Obdachloseninitiative unterstützt.

Auf der einen Seite betreibt die Deutsche Bank munter Zwangsräumungen gegen säumige Zahler, auf der anderen wirft sie sich das Mäntelchen des Wohltäters über.

Die Initiative "Hilf Mahl!" betreibt einen interessanten Ansatz. Mit einer Restaurantrechnung kann gleichzeitig eine kleine Spende an die Initiative entrichtet werden. Die Gelder wiederum kommen Einrichtungen der Obdachlosenhilfe zugute.

Ob und wie sinnvoll die Initiative ist, mögen andere besser zu beurteilen wissen.

Auf der Webseite der Initiative ebenso wie auf Infozetteln taucht die Deutsche Bank als Unterstützer auf. Da kratzt sich der verwunderte Betrachter doch am Kopf.

Sind nicht Banken diejenigen, die die meiste Obdachlosigkeit zu verantworten haben? Werden nicht durch Banken viele Zwangsräumungen anberaumt?

Besonders die Deutsche Bank hat sich auf diesem Gebiet in der Vergangenheit durchaus unrühmlich hervor getan.

Ich bin mir sicher, jede einzelne Bank kann um so vieles mehr gegen die Obdachlosigkeit tun... vielleicht einfach nicht räumen lassen.

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Rundumschlag

Heute ist mir mal wieder so nach Rundumschlag. Also bitte hinten anstellen. Es kommt jeder an die Reihe.

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