CSU - Zamperlpartei

13.11.2017

Vor Jahren machte sich die CSU mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Aribert Wolf zum Gespött.

Herr Wolf posierte mit seinem Dackel auf Plakaten und repräsentierte damit die Rückständigkeit und Provinzialität der Christsozialen auf schmerzhafte Weise.

Folgerichtig hat ihn der Wähler dann auch in die Bedeutungslosigkeit geschickt.

Später bemühte sich ein, sich weltoffen gerierender, Kandidat die Partei auf zukunftsorientiert und großstädtisch zu trimmen. 

Dass dies reine Kosmetik war und nichts an der kleinbürgerlichen Spießigkeit der Basis geändert hat, zeigt sich dieser Tage.

Die CSU bleibt der geistigen Schrebergärtnerei treu.

Während der Stadtrat sich Gedanken über Wohnungsnot, Verkehrskollaps, Feinstaub und was es an lokalpolitischen Unbillen noch so alles gibt, bringt die CSU Hundewaschanlagen aufs Tapet.

Dachte ich zunächst, die tz wäre hier einer klassischen Ente ("CSU will Waschanlagen für Hunde in München") aufgesessen oder hätte sich blind beim Postillon bedient, belehrte mich die Seite der CSU im Münchner Stadtrat eines besseren: "Modellprojekt: Hunde-Waschstationen für München"

Aber was soll ich mich aufregen... so lang sich die CSU um das Wohl der Zamperl kümmert, kann sie anderen Ortes keinen Schaden anrichten.

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Technik

Interaktives Formendisplay

Dynamic Shape Display

Beängstigend oder faszinierend. Vielleicht beides.

Filme kommen in 3D, mit dem Drucker lassen sich Kanonen ausdrucken und jetzt kann mit dreidimensionalen Formen über das Netz kommuniziert und gehandelt werden.

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